Patisserie-Wettbewerb 2016 im Kölner Schokoladenmuseum

Mit dem „Triple“ aufs Treppchen

„Schönings Triple“ – mit dem Titel des Siegerdesserts hat Andreas Schöning, Teamleader des Gewinnerteams – noch untertrieben: Insgesamt neun verschiedene Komponenten brachten er und sein Kollege Kim Wienströer beim renommierten JRE-Patisserie-Wettbewerb gemeinsam auf den Teller.  Mit der gelungenen Komposition rund um Ziegenquarkmousse, Kornelkirschen und Malzkaffeebrösel überzeugte das Team vom „Hotel Restaurant Reuter“ (Rheda-Wiedenbrück) die anspruchsvolle Experten-Jury. ´
Zweiter wurden Matthias Jakait und Christopher Rosenau vom „Auberge de Temple“ in Johannesberg (Variation von Erdbeere und Rhabarber mit Bergamotte, Kräutern und tasmanischem Pfeffer). Auf dem dritten Platz landeten Linus Klein und Yannik Spielmann aus dem „Gasthaus Zum Raben“ in Horben bei Freiburg (Portugal meets Raspberry and Beetroot).

Mit dem „Triple“ aufs Treppchen

„Alle Desserts bewegen sich auf sehr hohem Niveau, immerhin arbeiten sämtliche Teilnehmer in einigen der hochklassigsten Küchen Deutschlands. Da geht es für uns bei der Entscheidung um Nuancen. Die Sieger haben ein außergewöhnliches und hervorragend abgestimmtes Dessert serviert und wurden zurecht mit Bestnoten belohnt“, urteilte Jurypräsident Bernd Siefert. Der Weltkonditor des Jahres 2015 serviert seine eindrucksvollen Kreationen nicht nur im namhaften Café Siefert im Odenwald – sie sind auch beliebte Hingucker auf Festen der Show- und Politprominenz. Sieferts Bücher gehören zur Grundausstattung jedes ambitionierten Konditors oder Patissiers.

Um die Teilnehmer zu Höchstleistungen zu animieren, stellten die JRE sie ein weiteres Mal vor eine besondere Herausforderung: Innerhalb von 120 Minuten sollte eine moderne Süßspeise entstehen, die geschmacklich sowohl mit dem einzigartigen Aroma des vom JRE-Partner Vranken Pommery zur Verfügung gestellten Portweins Porto Rozès Colors Reserve Rot als auch mit den Schokoladen aus dem Hause Lindt harmoniert. Auch die Entscheidung für eine Zweier-Konstellation hat für die JRE eine zentrale Bedeutung. Jeder Teamleader erhält für seine Aufgabe die Unterstützung eines Auszubildenden. Das gemeinsame Kochen fördert nicht nur den Teamgeist, beim Experimentieren und Fachsimpeln lernen die Mitarbeiter, Ideen und Inspirationen miteinander teilen. „Unsere Vereinigung steht für eine offene, kollegiale Atmosphäre. Nur unter diesen Bedingungen kann man erfolgreich kreativ arbeiten. Das möchten wir auch unseren Mitarbeitern und Auszubildenden vermitteln“, erklärt JRE-Präsident Alexander Dressel.

Als Team können sich Schöning und Wienströer nach dem aufregendem Wettbewerb auf ein weiteres Abenteuer freuen – Hauptgewinn ist eine gemeinsame Reise nach Portugal – inklusive eines Besuchs Weingut Rozès im berühmten Douro-Tal, einem der beeindruckendsten Weinanbaugebiete der Welt. Zusätzlich stellt die Automarke DS den Gewinnern ein Jahr lang einen DS 3 in JRE-Optik zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung.

Nicht zuletzt weil Schokolade ein bedeutender Bestandteil der Wettbewerbsstücke war, freute sich Dressel besonders, dass die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal im Kölner Schokoladenmuseum stattfinden konnte: „Hier im Museum merkt man, dass Schokolade nicht nur ein Lebensmittel ist – sie ist eine Leidenschaft. Ich kann mir wirklich keine bessere und anregendere Kulisse für unseren Wettbewerb vorstellen.“ Eine Meinung, die auch Annette Imhoff, Geschäftsführerin des Museums, teilt: „Zweimal ist Tradition, dreimal ist Brauchtum lautet ein ungeschriebenes rheinisches Gesetz. Wenn ich sehe, wie hier in dieser einmaligen Atmosphäre wahre Kunstwerke aus Schokolade geschaffen werden, wünsche ich mir sehr, dass wir im nächsten Jahr gemeinsam den Schritt in Richtung Brauchtum machen“. Unterstützend sorgten neben Lindt, Vranken Pommery und DS das Falstaff-Magazin, Le Nouveau Chef, Lohberger und Rosenthal dafür, dass die jungen Patissiers unter besten Bedingungen ans Werk gehen konnten.

Erstmals luden die JRE gemeinsam mit dem Schokoladenmuseum am Vortag des Wettbewerbs zum JRE-Cup der Hobby-Patissiers ein, bei dem acht Duos mit eigenen Dessertkreationen antraten. Unter den Augen von circa 5000 Museumsgästen zeigten die ambitionierten Amateure gut gelaunt, wie man mit viel Leidenschaft und den richtigen Zutaten auch jenseits von Profiküchen tolle Desserts zaubern kann. Analog zum Profi-Wettbewerb hatten die Teilnehmer zwei Stunden Zeit, um die Jury mit ihrer Komposition aus Portwein und Schokolade zu überzeugen. Mit ihrem filigranen „Panier de plaisiers“ – einem Korb der Freuden – sicherten sich die Kölner Pia Baran und Julien de Bouteiller den ersten Platz.

Unsere Partner

Navigation