Jeunes Restaurateurs: Frühjahrstagung auf Burg Staufeneck

JRE: Projekte, Partner und Patrons

Die Jeunes Restaurateurs (JRE) haben 2016 viel vor: Nach der Vorstellung der JRE-Genuss-Akademie in Bad Überkingen plant die Vereinigung von Deutschlands jungen Spitzenköchen im Frühjahr den Start des JRE-Genussnetzes – ein wegweisendes Projekt, um die Zusammenarbeit mit Produzenten hochwertiger, regionaler und nachhaltiger Lebensmittel zu vertiefen. Beide Projekte wurden den Mitgliedern auf der
Frühjahrstagung Ende Februar präsentiert. Außerdem kann sich die Vereinigung auch in diesem Jahr wieder über Zuwachs freuen: Marek Gawel, Manager des „Bellevue Rheinhotels“ in Boppard, nahm seine Urkunde aus den Händen des Vorstands entgegen  und Maximilian Lorenz vom „L’Escalier“ in Köln wurde offiziell in die Vereinigung aufgenommen. Mit Lavazza können die JRE zudem einen neuen leistungsfähigen Partner begrüßen.

Zur Tagung hatten sich die Spitzenköche in der DEHOGA Akademie in Bad Überkingen getroffen. Dort stellten Akademie-Leiter Thomas Schwenck mit seinem Team und Michael Oettinger von den Jeunes Restaurateurs das Konzept der JRE-Genuss-Akademie vor. Von der neuartigen Zusatzqualifikation für die Auszubildenden der JRE-Betriebe überzeugten sich nicht nur die nahezu vollzählig erschienenen Mitglieder, auch Partner der Jeunes Restaurateurs wie Rosenthal, Zwilling oder Parmigiano Reggiano verschafften sich einen persönlichen Eindruck. Mit der Resonanz zeigte sich JRE-Patron des Konzepts Michael Oettinger vom „Hotel Hirsch“ in Fellbach sehr zufrieden: „Wir alle wissen, dass die Branche mehr für die Auszubildenden tun muss. Mit unserer Akademie setzen wir jetzt ein deutliches Zeichen. Eine bessere Ausbildung für die Top-Gastronomie kann man in Deutschland kaum erhalten“. Oettinger ist selbst Küchenmeister und wurde als Top Ausbilder vom Verband Deutscher Köche ausgezeichnet.

In ganz frischer Erinnerung dürfte das neue Mitglied Maximilian Lorenz noch seine Ausbildungszeit haben: Mit 25 Jahren zählt Lorenz zu den jüngsten Mitgliedern der Vereinigung. Nach diversen Praktika in renommierten Spitzenrestaurants im Rheinland absolvierte er seine Ausbildung im Sternerestaurant „Zur Post“ in Odenthal. Mit nur 20 Jahren machte er sich mit dem „Maximilian Lorenz im L’Escalier“ selbstständig. Er konnte bereits mehrere Auszeichnungen – von Newcomer des Jahres bis hinzu Küchenchef des Jahres – einstreichen. Im Alter von 22 Jahren wurde er zum jüngsten Haubenkoch Deutschlands gekürt. Mit Lorenz zählt nun auch wieder ein Kölner zu den Jeunes Restaurateurs. Ein Stück rheinaufwärts, in Boppard, ist Marek Gawel tätig. Der Manager des „Bellevue Rheinhotels“ arbeitete nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann in Spitzenhäusern in der Schweiz, Österreich und Frankreich, studierte International Business an der ESB Business School in Reutlingen und erhielt seinen MBA an der Niagara University. Das Besondere an ihm: Gawel ist weder Koch noch Küchenchef. Doch als hervorragender Spitzengastronom und Gastgeber aus Leidenschaft passt er bestens in die Riege der JRE.

Dem Thema Nachhaltigkeit widmen die Jeunes Restaurateurs größte Aufmerksamkeit. Mit dem JRE Genussnetz will die Vereinigung deshalb die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten ausbauen. Das Genussnetz soll für Qualität, garantierte Nachhaltigkeit und konsequentes Bewahren regionaltypischer Spezialitäten stehen. Während die Köche aus den Reihen der Jeunes Restaurateurs über das Netzwerk neue Produkte und Hersteller kennenlernen, erhalten die Produzenten Kontakt zu mehr als 70 Spitzenköchen, die sich den gleichen Grundsätzen verpflichtet fühlen. Der JRE Patron für dieses Projekt, Alexander Huber vom „Huberwirt“ in Pleiskirchen, stellte auf der Tagung das Konzept und erste Partner vor. Huber: „Die Resonanz auf das JRE Genussnetz ist überwältigend. Wir werden ein einzigartiges Netzwerk mit hervorragenden Partnern aufbauen“. Der offizielle Start des Genussnetzes erfolgt Mitte April.

Sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Frühjahrstagung zeigte sich JRE-Präsident Alexander Dressel: „Wir haben viele wichtige Projekte auf den Weg gebracht. Auch auf europäischer Ebene bewegt sich viel. Die Jeunes Restaurateurs setzen deutliche Zeichen in unserer Branche. Von uns wird auch weiterhin noch viel zu hören sein.“

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