Erfolgreiche Sternevergabe für die Jeunes Restaurateurs

Ehrung durch den Guide Michelin: Junge Spitzenköche liegen im Trend

Die Sterne sind vergeben, die besten Restaurants Deutschlands gekürt – bei der Auswahl der ausgezeichneten Restaurants setzt der renommierte Guide Michelin ein klares Zeichen für die neue Generation junger, kreativer und bestens ausgebildeter Küchenchefs. Eine deutliche Positionierung, die auch die Jeunes Restaurateurs (JRE) freut. Bereits vor mehr als 40 Jahren haben sich in der Vereinigung junge Spitzenköche zusammen-
geschlossen und das Potenzial der jungen Generation unter Beweis gestellt. Ihr Ziel: Die konsequente Weiterentwicklung der deutschen Spitzengastronomie. Auf diese Weise haben die JRE die Entwicklung, auf die der Guide nun verstärkt setzt, maßgeblich mitgeprägt. Passend zum 50-jährigen Jubiläum des Guide Michelin wurden 2016 die deutschen Mitglieder der JRE mit insgesamt 50 Sternen bedacht.

 

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40 JRE-Häuser wurden mit einem Stern ausgezeichnet, fünf sogar mit zwei Sternen.

 

JRE-Präsident Alexander Dressel freut sich über den Erfolg: „Die diesjährige Bewertung zeigt deutlich: Die Jeunes Restaurateurs sind auf dem richtigen Weg. Moderne Sterneküche ist weit entfernt vom Anschein der Unnahbarkeit, wie er in vergangenen Jahrzehnten üblich war. Ungezwungenheit in lockerer Atmosphäre – das ist die Idee, die wir mit großer Leidenschaft verfolgen.“ Die oft unkonventionellen Kochkünstler der Vereinigung ziehen keine Grenzen zwischen sich, ihren Kollegen und ihren Gästen. Sie möchten mit ihrer ausgeprägten Leidenschaft und dem Spaß an ihrer Arbeit möglichst viele andere Menschen für Genuss und gutes Essen begeistern.

Eine Einstellung, mit der die JRE nicht nur ihre Gäste, sondern auch die Jury des Guide Michelin überzeugen. Insgesamt sechs JRE-Mitglieder wurden auch 2016 in mit zwei Sternen belohnt: Hans Stefan Steinheuer im „Restaurant Zur Alten Post“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Martin Herrmann im „Le Pavillon“ in Bad Peterstal-Griesbach sowie auf Sylt Alexandro Pape im „Gourmetrestaurant Fährhaus“ und Johannes King im „Restaurant Söl’ring Hof“. Im „Restaurant Schlossberg“ in Baiersbronn wurden mit Jörg und Nico Sackmann sogar Vater und Sohn mit zwei Sternen ausgezeichnet. 18 Bib Gourmand-Bewertungen zeigen darüber hinaus, dass regionale und nachhaltige Spitzenküche nicht teuer sein muss.

 

Erfolgsgeschichten wie diese spornen an

 

Um immer zu den Besten der Branche zu gehören, pflegen die JRE in ihrer Gemeinschaft einen intensiven Austausch. Beim „Genusslabor“ kommen regelmäßig Köche der Vereinigung zusammen, um gemeinsam neue, mutige Rezepte umzusetzen, mit ungewohnten Zutaten und Garmethoden zu experimentieren und die regionale deutsche Küche neu zu definieren. „Spitzenküche ist nicht statisch, sie entwickelt sich permanent weiter. Daher gilt für uns: Immer am Puls der Zeit bleiben! Denn wir wollen unseren Gästen auch in Zukunft die gewohnte Qualität bieten – eine gelungene Mischung aus kreativen Innovationen und solider Beständigkeit. Das beschert uns bestimmt auch in den nächsten Jahren wieder den einen oder anderen Stern“, resümiert Alexander Dressel.