BUTTER BEI DIE FISCHE

Vollblutgastronomen: JRE-Mitarbeiter kochen bei Deutsche See

Unter dem Motto „Zweite Reihe“ hat die Fischmanufaktur Deutsche See 18 Mitarbeiter der Jeunes Restaurateurs (JRE) nach Bremerhaven eingeladen. Ob Küchenchef oder Sous-Chef: Der JRE-Partner bot einigen der wichtigsten Mitarbeitern der jungen Spitzenköche eine Plattform, um sich mit dem Angebot der Fischmanufaktur vertraut zu machen, neue Produkte kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Die JRE stehen für hervorragende Kochkunst und die Leidenschaft, sich weiterzuentwickeln. Die Erwartungen an die Gastronomen waren daher hoch. Nach der Begrüßung hieß es schnell: „Butter bei die Fische“. In zufällig gewählten Dreier-Teams kochten sie je eine Vorspeise und ein Hauptgericht. Für einen umfangreichen Warenkorb hatte Jan-Hendrik Sievert, Key Account Manager im Bereich Gastronomie bei Deutsche See, gesorgt. Neben saisonalen Gemüsesorten gab es eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten – vom Adlerfisch bis zur Gillardeau-Auster.

„Das Niveau ist wirklich faszinierend“, stellte Sebastian Bruns, Seminarleiter bei Deutsche See, staunend fest. „Man sieht, dass wir heute echte Vollblutgastronomen hier haben.“ Sashimi von der Gelbflossenmakrele in einer leichten Vinaigrette mit Pfifferlingen, Radieschen und Löwenzahn oder in Zedernholzspänen geräucherter Knurrhahn auf Schalottenmarmelade mit marinierten Radieschen und weißen Buschbohnen in einem Sud aus gegrillten Fischhäuten und Bonitoflocken – das sind nur zwei Gerichte, die die JRE-Mitarbeiter spontan kreierten.

Abgerundet wurde das Treffen durch eine Manufakturführung. In der Frischfischabteilung erhielten die Gäste einen Eindruck von der automatisierten Lachsproduktion und der manuellen Weißfischverarbeitung. Danach ging es in die Räucherei, die Feinkostmanufaktur und die 2012 gegründete Sushi-Produktion.

„Angebote wie dieses sind eine wichtige Chance“, so Andreas Laux, Küchenchef im Schloss Eberstein in Gernsbach. „Um als Koch erfolgreich zu sein, ist es wesentlich, sich weiterzubilden. Ich möchte wissen, was auf dem Markt passiert, neue Produkte kennenlernen und lernen, damit zu arbeiten. Dazu haben wir hier die perfekte Möglichkeit“. Diesen Enthusiasmus lebt Laux auch seinen Kollegen vor – mit Erfolg. Das Interesse an der Veranstaltung war im Schloss Eberstein so groß, dass Sous-Chef Stefan Püngeler den Platz erst im Losverfahren ergatterte

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